Glossar - D

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Data Crawling

Bezeichnet den Systemgestützten Prozess des regelmäßigen Auslesens und Indizierens von Inhalten von Datenbanken, Dokumenten und Web-Contents zum Zwecke des Information-Managements.

Data Mining

engl. für „Datenschürfen“ (wörtlich)
Immer größere Datenmengen in Unternehmen macht ein automatisiertes Auswerten dieser Datenbestände notwendig. Data Mining erfüllt diese Aufgabe, indem es gezielt und systematisch statistisch-mathematischer Methoden auf sehr große Datenbestände anwendet, um durch intelligente Verknüpfung der Daten bestimmte Muster und Regeln zu erkennen. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen (z.B. Veränderung des Kundenverhaltens) kann die Geschäftsstrategie entsprechend angepasst werden.

Data Warehouse

engl. für Datenlager
Dabei handelt es sich um zentrale Datenbestände unternehmensinterner und –externer Natur, die als betriebswirtschaftliche Entscheidungshilfe in Unternehmen herangezogen werden. Ziel ist es, die unterschiedlichen heterogenen Datenquellen so konsistent zusammenzuführen, um eine globale Sicht auf relevante Daten zu erhalten.
Mit Data-Warehousing betitelt man den Gesamtprozess der Datenbeschaffung, Verwaltung und Auswertung eines Data-Warehouses.

Datenbank (Data Base)

Darunter versteht man einen logisch zusammengehörigen Datenbestand.

DBMS Data Base Management System

DBMS ist eine Software zur elektronischen Datenverwaltung.

Digitale Poststelle (Digital Mailroom)

Eine digitale Poststelle verarbeitet automatisch schriftbasierte Geschäftspost und leitet sie an die zuständige(n) Person(en) zur Bearbeitung weiter. Maßgebliche Features sind dabei die sichere Erkennung (Klassifizierung), herauslösen relevanter Vorgangsdaten (Datenextraktion) und deren Prüfung mit bestehenden Bestandsdaten (Validierung) sowie die automatische Weiterverarbeitung (Dunkelverarbeitung) bei möglichst geringen Fehlerraten. Es handelt sich dabei um ein Back-Office-System, das klassische Dokumenten-Management-Anwendungen ergänzt bzw. ablöst.

Dokumenten Management System (DMS)

DMS ist eine Anwendung zur datenbankgestützten Verwaltung von elektronischen Dokumenten. Im weiteren Sinne stellt dieser Begriff eine Branchenbezeichnung dar.

DMS sind sehr vielschichtige Systeme, bestehend aus:
-    Datenbankservern mit den Dokumentendaten,
-    Dateiservern (enthalten Dokumente im Bearbeitungszustand)
-    mehrstufigen Archivierungssystemen (für nicht mehr zu ändernde Dokumente),
-    Konvertierungsservern, die den Dokument-Endzustand im Langzeitdateiformat erzeugen,
-    Kommunikationsservern, die die Übertragung an das Zentralsystem auf Netzwerkprozessebene regeln.

Dunkelverarbeitung

Dabei handelt es sich um Geschäftsprozesse, die ohne menschlichen Eingriff völlig automatisch („im Dunkeln“) ablaufen.
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